Ich danke dir, dass du mir widerstehst

Die Begegnung mit dem „Seelenpartner“ geht weiter über unseren Traum einer glücklichen Partnerschaft hinaus. Es ist eine unglaubliche Chance und eine große Gnade, die sogar bis dahin gehen kann, aus dem scheinbar real existierenden, sich getrennt von der Quelle wahrnehmenden ICH zu erwachen. Die Liebe macht es unausweichlich. Ich komme nicht mehr los. Das erste Mal erahne ich nun, dass es keine „Erfüllung“ geben kann, solange die Illusion des Trennungsgedanken in mir nicht vollständig stirbt… Denn Erfüllung durch die Beziehung mit einem anderen ist eine Idee des ICHs und muss unerfüllt bleiben. Vielleicht handelt es sich nur dann um eine „echte Dualseelenverbindungen“, wenn der andere DIE Leinwand ist, auf die ich alles werfe, bis die vollständige Auslöschung des ICH-Gedankens erfolgt. Aber egal, wie „weit“ man mit der Liebe einem Menschen kommt, es ist IMMER eine Chance, das Leiden in dir ein Stückweit zu erlösen, egal ob als ICH oder bis zum grenzenloses S-EIN.
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Seelenpartner

Eigentlich kann es gar nicht anders sein…. denn wenn es in dieser Begegnung wie in keiner anderen vorher um bedingungslose Liebe geht, steht das ICH im Weg. Das ICH unterliegt der selbsterschaffenen Dualität von Sein und Nichtsein, von Haben und Nichthaben,  und kann sich deshalb niemals als Vollständig und Angekommen wahrnehmen, da es ja selbst nur ein Teil des Ganzen ist und bleibt.

Aus dem gefühlten Mangel heraus produziert es ununterbrochen Konzepte, Ideen und Erwartungen an das Erreichen von Ganzheit, an Erfüllung, vor allem durch (einen) andere(n) Menschen. Für die Idee von Erfüllung braucht es etwas, was scheinbar außerhalb zu finden ist. Diese Ideen und Erwartungen wiederum sind die Ursache all unserer bewussten und unbewussten Bedingungen. Solange das ICH also existiert, kann es keine ungeteilte, bedingungslose Liebe geben. Irgendwas wird immer herausgenommen, fragmentiert und ausgeschlossen und deshalb von „außen“ eingefordert. DAS, was scheinbar FEHLT, erwarten wir vom anderen, der ja aber der selbst erschaffene Spiegel des Fehlens ist. Das ist, als wenn man sich selbst ins Gesicht schlägt und dann zur Hand sagt: Du sollst doch lieb zu mir sein  und mich streicheln 😉 Ein aussichtsloses Unterfangen also.

Absolute Bedingung für die absolute Bedingungslosigkeit ist also Erwachen aus dem Traum des ICHs, aus dem Traum des Getrenntseins von der Welt. Keine Bedingung ist tatsächlich so absolut wie diese. Ich habe das selbst bislang nie so radikal und ernüchternd verstanden. (stellt euch hier einen Smilie vor, der etwas gequält grinst) Denn es bedeutet, dass der „wahre Dualseelenpartner“ die Meisterung des ICHs mit sich bringt.

Was nicht heißt, dass es nicht vor dem Erwachen auch schon liebevolle Beziehungen geben kann, zumindest, wenn sie schon ein gutes Stück vom Grobmüll der ICH-Erwartungen befreit sind. Aber in letzter Konsequenz ist Liebe GOTT, ALL-EINS, und kann durch ein ICH nur begrenzt erfahren werden.


Das Ego freut sich zuerst, wenn es auf den „Seelenpartner“ trifft, weil es sich am Ziel seiner vielfältigen Wünsche und Erwartungen wähnt, aber das hält nur kurz an. Dann macht es die Erfahrung totaler Ablehnung. Beide Pole – höchstes Glück und tiefster Schmerz, die du als Folge der Trennung aus dir heraus als Welt verlagert hast, erscheinen in der Form eines anderen Menschen in deinem Leben. Das passiert generell mit jedem Menschen so, aber hier machst du die Erfahrung der bislang größten und umfassensten emotionalen Grätsche in deinem Leben, denn dieser Mensch trägt nicht nur das für dich höchste Licht  in sich, das du selbst bist, aber in dir nicht wahrnehmen kannst, sondern auch den Gegenpol – die Ablehnung, die Verweigerung, die Trennung davon…

Du spürst, dass hier etwas Besonderes vor sich geht, welches nicht nur stärker ist, sondern auch anders als sonst. Du spürst, dass es sich hier um eine nie gekannte, schier überwältigende Liebe handelt, die deinem Willen nicht unterliegt. Bislang gelang es dir mehr oder weniger gut, selbst zu entscheiden, oder dich zu widersetzen, wenn es dir nicht in den Kram passte und deinen Erwartungen nicht entsprach. Je geringer die Liebe in dir durch die Dichte deines ICHs wirken konnte, desto mehr Kontrolle hattest du (scheinbar).

So sehr man mit dieser Begegnung hadert… aber dies ist eine unermessliche Chance, nicht wieder aus Bequemlichkeit des Egos und Angst vor dem Schmerz zurückzuweichen und aufzugeben. Es geht einfach nicht.. Gott hat dich selbst an die Angel genommen.

Im Verlauf des Prozesses wirst du immer demütiger und verspürst eine unbeschreibliche Liebe und Dankbarkeit für dieses Geschenk und für diesen Menschen, auch wenn die Gefühle für ihn dir das Letzte abverlangen: Die totale Kapitulation deiner Illusion. Je mehr du als Ego kapitulierst, desto größer wird deine wahre Freiheit und desto stärker spürst du die Liebe, die du (b)IST. Du nimmst wahr, dass da nicht zwei sind, die sich lieben, also A liebt B und B liebt A, sondern dass da nur Liebe ist, die A und B aufheben möchte.

Man wird in einem langen Prozess solange vor die Wahl gestellt, weiterhin alle Schuld nach außen zu projizieren und das Opfer zu spielen, selbstgefällig über den anderen zu urteilen und sich mit den eigenen unerfüllten  Erwartungen/ Bedingungen durch sein Fehlverhalten/Ablehnung zu beschäftigen, bis man angesichts der Unmöglichkeit, sich der Liebe zu verweigern, eine Bedingung nach der anderen hergibt.

Dem „Seelenpartner“ zu begegnen, ist EIN Weg zum Erwachen – ein wunderbarer, kolossaler, unmittelbarer, unausweichlicher, kompromissloser – der zur vollständigen Auslöschung der Idee, ein ICH zu sein, führen kann. Der Weg bedeutet, das Abgelehnte und nach außen Projizierte Stück für Stück zu dir nach Hause zu holen, wo die Ursache der Trennungsidee sitzt. Das geschieht anfangs ziemlich unbewusst und undurchschaubar, aber je mehr du dein dichtes Ego lichtest, desto klarer wird die Projektion sichtbar. So schwer und leidvoll und zäh wie es beginnt… wenn du durchhältst, und das musst du, wenn es der „Seelenpartner“ ist, denn die Lebe lässt dich nicht mehr in deiner bequemen Ego-Ruhe, landest du immer mehr in der Leichtigkeit und Mühelosigkeit, dem freudvollen Tanz wahren Seins. Das kann ein langwieriger und oft äußerst schmerzhafter Prozess werden, der dauert… und dauert… und dauert… je nachdem, wie lange du brauchst, um Ebene für Ebene zu kapitulieren.

Im Zuge meiner Artikel, die EINE mögliche Bewusstseinsentwicklung und den Weg des Erwachens über das äußere Mann-Frau-Spiegel-Prinzip dokumentieren, wenn man s(ICH) also von der Liebe zu einem Menschen zermalmen, vernichten und auslöschen lässt, werde ich nun kaum noch den Begriff „Seelenpartner“ bzw „Dualseele“ benutzen und wenn, dann in Anführungszeichen.

Es gibt keinen Partner, keine Dualseele, überhaupt keine Seele, nicht mal ein zweites duales ICH, weil auch kein persönliches ICH existiert. Solange du dich aber als ICH erfährst, gibt es scheinbar auch andere ICHs, mit einem davon kannst du vielleicht diese Illusion erlösen. Solange du das, was du in dir als göttlich und ungetrennt wahrnimmst, als „deine“ Seele ansiehst, also wieder ein eigenständiges Stück Gott, auf das du Besitzanspruch erhebst… MEINE Seele… denkst du naürlich auch, dass andere eine eigene „Seele“ hätten. Dies ist das Trennungsprinzip des Ichs, das immer etwas aus dem EINS herauslöst und abspaltet.

Das, was (du b)IST, ist EIN und All-ES.

Doch solange man sich als ICH real erfährt, glaubt man dem Trennungsgedanken und an die Form (die Welt) und sieht andere „ICHs“, und die unterteilt man in weiter entfernte und nahe stehendere ICHs, weil das ICH fragmentieren muss, und demzufolge unterteilt man auch in Hierarchien. Je mehr man einen Menschen ablehnt oder nicht leiden kann, desto weniger scheint seine Seele deiner nahe zu stehen. Dabei ist er dasselbe wie du. Und die „Dualseele“, glaubst du, sei deine andere Hälfte. Während die anderen Menschen irgendwie nicht zu dir gehören, schon gar nicht die, die man nicht leiden kann 🙂

Auch dieses Konzept wird fallen gelassen werden, wenn die Trennung als Illusion erkannt wird. Ich will dies hier und heute noch nicht tiefer erläutern, aber möchte darauf hinweisen, dass ich die Begriffe „Seelenpartner“ oder „Dualseele“ nur noch als Hinweis auf diesen Menschen verstanden sehe – ein scheinbar anderes ICH als du selbst, der dich solange spiegelt, solange du es zulässt bzw soweit es eben geschieht, um die illusion zu erkennen und aufzuheben.

Nichts davon tun WIR SELBST. Es geschieht einfach.


Hast du dich bislang schon einmal gefragt, ob ER es denn überhaupt ist, der scheinbar sooo lange braucht…?

Vielleicht brauchst DU auch so lange, um die Demut zu entwickeln, die Liebe wirklich ohne Wenn und Aber, ohne deine Kontrolle, deine Erwartungen, deine Wünsche und deinen Willen zuzulassen… Die Liebe zuzulassen begrenzt es nicht auf einen Menschen. Man empfängt das Geschenk der Liebe in jedweder Form. Aber du schaffst es noch nicht einmal, es von einem Menschen anzunehmen, ohne dass es deinem Konzept davon entspricht.

Noch radikaler gesagt… du BIST die Ursache der Trennung und deshalb auch die Ursache der Zeit, die es braucht.

Vielleicht hat er nur den Instinkt und das passenden Gegenprogramm, es abzuwarten, bis du so weit bist…? Ja und Nein. In der Geschichte ist so, relativ gesehen. Absolut gesehen gibt es keine Geschichte. Es gibt immer nur Liebe. Die Geschichte strickt der vom dualen Ego gesteuerte Mind.

Aber bleiben wir in der realtiven Wahrnehmung der Geschichte… Instinkt meine ich deswegen, weil er einfach intuitiv richtig handelt und weil er auf Grund seiner berechtigten Ängste vor der anmaßenden Frau vor dir flüchtet… Vielleicht ist ER da einfach ein Naturtalent… 🙂 Auch das ist ein Spiegel deinerselbst.

Ich sage das deswegen mit einem Augenzwinkern, weil der Spiegel deines Unbewussten, den du als Geschichte ins Außen gedrückt hast, als das, was du durch ihn erfährst, ausnahmslos etwas über dich aussagt.

Du erkletterst nun seit Jahren mühsam die Leiter vom bedürftigen Kind zum erwachsenen Weib. Mag sein, dein Äußeres hat dir dabei Hilfe geleistet, ihn so lange bei der Stange zu halten (nicht doppeldeutig gemeint :-)) Aber ein „Prachtweib“ zu sein, ist wohl eher erstmal eine Hülle. Das Ego ist nur groß im Erwarten und Fordern an die Welt, seine Ängste und (Selbst)Zweifel machen es aber ziemlich klein. Je kleiner, desto mehr Kontrolle muss es ausüben. Wieviel Erdogan steckt in dir selbst? Wieviel Merkel? Wieviel Mutter Theresa? Wieviel Mutter Beimer? Was hältst du von der Vorstellung, dass alle rund 7 Milliarden Menschen Aspekte von dir darstellen?

Ja, du hättest euch zerstört… wenn er sich auf dich eingelassen hätte. Es… ER… hätte nie gereicht… weil der Mann nicht in
der Lage ist, das bodenlose Fass einer Frau zu füllen, die sich selbst nicht zuvor vollkommen angenommen hat. Was bedeutet nun dieses Annehmen? Ich habe es oben schon angedeutet… Es bedeutet: das, was einem der andere spiegelt, das, was man über den anderen urteilt, in sich selbst zu erkennen und zu heilen. Eine lebensfüllende Aufgabe 😉

Und zu diesem Annehmen braucht es (De)Mut. Für diese Demut jedoch muss das Ego schon zu einem guten Teil entsorgt sein.

Demut ist schon Teil der wachsenden Kapitulation. Denn es braucht die EIN-Sicht und die Bereitschaft, die Verantwortung zu übernehmen, für das, was mir widerfährt oder was ich in der Welt sehe… um mich als Ursache zu erkennen. Die Wirkung im Außen deutet nur auf die Ursache in meinem Inneren hin.

Dadurch wird die Schuld sichtbar/spürbar, die mit der Trennung von Gott Hand in Hand geht…. die UR-Schuld, die wir, weil wirsie nicht wahrnehmen oder wahrnehmen wollen, nach außen drücken, wo sie sichtbar wird und wo wir die Verantwortung nicht übernehmen müssen. Im Gegenteil… ICH ist immer der/die Unschuldige, DU hat Schuld. Du hat Schuld, dass ICH sich schlecht fühlt. Du ist verantwortlich, dass ICH sich endlich gut fühlen möchte.

Erst wenn dir deine vollständige „Schwäche“ bewusst ist (die abgelehnten Erfahrungen, Gedanken, Konzepte, Gefühle und  materiellen Formen der Dualität), kommst du in die Stärke, das AUßEN ohne jegliche Begrenzung und Verweigerung hereinzubitten, nach Hause zu holen und dann in der äußeren Form eines anderen Menschen wahrhaft zuzulassen.

Diese Stärke ist die Kraft der Liebe, die unter dem scheinbaren Berg deines Egos auf dich wartet, mit dem du dich fälschlicherweise identifizierst.

Doch die Schwäche wird dir erst dann vollständig bewusst, wenn du sie aus der Verdrängung ins Außen nach innen zurückgeholt hast. Dies geschieht, indem du nach und nach erkennst, dass ALLES, was du ihn ihm siehst, DEINS ist.

Das Schöne wie das Hässliche, das Positive wie das Negative. Das ist die Grätsche… du siehst dich in ihm GANZ… das, was du bereits angenommen und erlöst hast, und das, was du verdrängt hast und was unerlöst blieb. Das ist wie gesagt mit jedem Menschen so. Der „Seelenpartner“ bedient nur einfach die bislang größte Spannweite… je größer dein Entzücken über ihn und die Gefühle, desto größer der Schmerz des Verdrängten, den er bedient.

Bist du bereit, dich von der Liebe zu diesem Mann vollständig vernichten zu lassen?
Hier mag es vorerst genügen, dass du dich entweder bei diesem Gedanken ängstigst, furchtbar empört bist oder denkst, SM wäre dann vielleicht die beste Lösung :-))

Nicht umsonst erscheint in diesen Zeiten gerade „Fifty Shades of Grey“, denn ICH kann nur auf die äußere körperliche Form projizieren. SM ist eine von unzähligen Ersatzstrategien des Egos. Es ist der Versuch, den Körper an Stelle des Egos zu vernichten, bzw wenigstens kontrolliert an die Grenzen dessen zu gehen, in der Hoffnung, Kontrollverlust zu erfahren. Ein Fake des Egoverstandes, gepaart mit Übersexualisierung. Man will die Erfahrung machen, wie es ist, sich einem anderen vollständig anzuvertrauen, sich (körperlich) hinzugeben, kann aber eben nur fast loslassen. Denn weil es fälschlicherweise auf den Körper verschoben wird, kann man natürlich nie ganz loslassen, ohne den physischen Tod in Kauf zu nehmen. So wird das Ganze ein Spiel mit der Angst vor dem physischen Schmerz anstatt der Ursache des Schmerzes im Geiste, und letztlich dem physischen Tod, anstatt dem Egotod. Also geht man bis an die Grenze und behält aber einen Rest Kontrolle. Man kann ja noch die Hand heben…. Faszination hat das Allemal, denn der Impuls trifft in uns auf Resonanz, wird nur vom Ego wiedermal verzerrt. EINE Spielvariante des ICHs, welches sich in der Welt der Formen verloren habt und glaubt, der Schmerz käme aus dem Körper und könne dort geheilt werden.


Es gehört für die Frau scheinbar viel (De)Mut dazu, dem Männlichen zu vertrauen, denn es ist nicht weniger dazu notwendig als totale, völlige Selbst(=Ego/ICH)aufgabe = Hingabe.

Stell dir vor, du stehst am Fuße einer 30 m hohen Staumauer. Auf der anderen Seite ist eine unvorstellbare Menge Wasser aufgestaut. Plötzlich bricht der Damm und alles Wasser bricht über dich herein. Bist du bereit, dich davon vernichten zu lassen? Was fühlst du gerade? Angst? Empörung? Abwehr?

Viele Frauen habe immer wieder Träume von Flutwellen oder hereinbrechenden Wassermassen. Wasser steht immer für unsere Emotionen, vor allem die unbewussten. Stell dir vor, diese Wassermassen wären dein „Seelenmann“. Bist du bereit, ihn vollkommen, als das, was er bereits IST, zu empfangen? Du denkst jetzt. Jaaa! Nein, du bist es nicht. Du bist nur bereit, die VORSTELLUNG deines ICHs realisiert zu sehen.
Letztlich heißt Empfangen, einen Mann zu empfangen mit allem, was von ihm kommt, es in keinster Weise zu begrenzen oder irgendetwas etwas auszuschließen, schon gar nicht, etwas Bestimmtes zu erwarten oder nur das, was du für richtig befindest zuzulassen…

Wenn du jetzt denkst: Ich würde ja, aber er kommt doch nicht!… Fange bitte bei meinem ersten Artikel wieder an oder melde dich für ein Coaching an.

Klar willst du das! Aber es soll bitte so und so geschehen, und er soll sich so und so verhalten…. Bitte nur die eine kleine Tür in der Staumauer öffnen und dann ein silbrig plätscherndes Bächlein. Das nimmt dir dann nicht die Sicherheitsangst deiner „realen Existenz“. Aber auf keinen Fall eine schlammige Brühe mit Geröll, entwurzelten Bäumen und sonstwas Unkontrollierbarem.

Nicht zufällig wähle ich das Bild der Flut. Nicht zufällig träumen so viele Menschen, vor allem Frauen, von Wasser. Es steht als Synonym für unsere Gefühle. Alles, was ich auf der Inneren Ebene nicht annehme, weil ich auf die Welt der Formen schaue und projiziere, muss mich in der Welt der Formen ereilen. Und dies gilt nicht nur für die Menschen, die es direkt betrifft, sondern auch alle, die es als Realität anerkennen, auch wenn sie es nicht unmittelbar erleben. Was wir nicht innerlich an Ego vernichten oder vernichten lassen, vernichtet das, woran das Ego glaubt und festhält…. die äußere Form. In Wahrheit geschieht nichts, die Welt ist ein Hologramm des Geistes. Aber wenn ich an die Welt glaube, glaube ich an die Unbeständigkeit und an das Vergängliche. Sobald du glaubst, geboren zu sein, musst du auch sterben.


Doch kehren wir zurück zur scheinbaren Realität mehrerer ICHs und der Menschheitsgeschichte, die wir lineare verstehen wollen… Die uralte Angst aus den patriarchalen Unterdrückungsmustern sitzt uns Frauen da tief verwurzelt in den Eingeweiden, und so verwechseln wir oft bedingungslose Liebe mit Habenwollen, Taktik und Machtansprüchen. Denn das Ego kennt keine Liebe, es hat nur die dualen Entscheidungsmöglichkeiten zwischen jeweils zwei Polen: Will ich oder will ich nicht, nehme ich oder nehme ich nicht, bin ich oder bin ich nicht, habe ich oder habe ich nicht. Beide Pole erscheinen als Welt. Und dort liegt unsere ständige Aufmerksamkeit, weil wir dort das Ankommen im EINS erhoffen. Gott wurde vom Ego so vollständig in den Keller gedrückt, dass es die Welt erschaffen musste, um in dieser ein paralleles Paradies zu errichten. Ein Paradies, wo das Verlangen nach etwas anderem aufhört, weil alles vollständig ist. Dumm ist nur, dass diese Welt eben polar ist und sich Fülle und Mangel, Liebe und Hass, Leben und Tod, Frieden und Krieg, die Waage halten muss, solange das ICH scheinbar existiert. Wir ringen also ein Leben lang um die „schöne“ Seite und versuchen, die schlechte zu besiegen und unter Kontrolle zu bekommen. Leider ist das vollkommen aussichtlos, denn die Dualität unseres Geistes erschafft immer dasselbe Größenverhältnis zwischen den Polen. Die unendliche Geschichte sozusagen… so lange, bis man die äußere Welt in sich hereinholt. Bis man aufhört, das, was scheinbar außen ist, als von sich getrennt wahrzunehmen.
Wir beschäftigen uns in dem Seelenpartnerprozess erst seehr lange nur mit dem Außen, dass es ja der Mann ist, der Schuld hat, weil er sich offensichtlich nicht einlassen kann… Er MUSS die Ursache sein in unseren Augen, die ja nach außen gerichtet sind. Deswegen dauert der Prozess auch solange, weil es ewig dauert, bis wir an diesen Punkt kommen, um die Projektion überhaupt erstmal zu erkennen und dann braucht es Zeit, um sie scheibchenweise loszulassen.

Er muss stellvertretend die „Schuld“ übernehmen, solange wir uns schuldig fühlen, und dies weder erkennen, noch heilen, sondern in die Welt drücken. Alles, was du ihm vorwirfst, steckt in dir selbst.

In der Umkehrphase (siehe letzter Artikel) beginnen wir dies langsam zu begreifen, ohne anfangs jedoch den tieferen Sinn zu sehen, der weit über den Inhalt der Liebes-Geschichte hinausgeht und mit dem Traum der Abspaltung des Egos von Gott an sich zu tun hat.

Über die Liebe zu ihm kannst du dich heilen bis zum vollständigen Erwachen aus dem Traum, ein ICH zu sein.

„Das Modell der westlichen Frau ist parasitär und ausnutzend geworden“, schrieb letztens ein Mann als Kommentar unter einen meiner Artikel. Ich fand seine Ansichten sehr wahr, aber auch extrem polarisierend und schuldzuweisend. Er warf nun umgekehrt einmal die Schuld auf die Frau und die Männer in die Opferschale, und forderte, dass Frauen auf Knien um Entschuldigung bitten müssten. Spiegelt dies nicht manchmal unser eigenes Verhalten, dass wir die Opfer spielen und Genugtuung vom Mann wollen? Oder von wem auch immer… denn irgendeiner behandelt uns doch ungerecht…

Man kann das Ganze auf der ICH-Ebene nur über die wechselnde Pendelbewegung verstehen. Keiner der Pole ist wahr, die Wahrheit finden wir nur durch die Aufhebung der Pole. Trotzdem pendeln wir uns langsam dorthin…. rein in eine Seite, raus aus der Seite auf die andere Seite. Was wieder rein in eine Seite bedeutet und von wo wir auch irgendwann wieder herausmüssen.

Die Frau hat die Emanzipation erst einmal als Antwort auf ihre vollkommene Unterdrückung genommen und sich scheinbar daraus befreit, indem sie sich von dem erzwungenen passiven weiblichen Pol in den aktiven männlichen Pol befreit hat … Das Pendel bewegte sich auf der vermeintlichen Erfahrungsebene der Realität immer dual, also immer von einem Pol zum Gegenpol. Daran ist grundsätzlich nichts verkehrt, da absolut gesehen sowieso nie etwas geschieht. Aber bleiben wir auf der „Erfahrungsebene“ des ICHs… Erst, wenn die Frau wieder in die passive, weibliche, empfangende Energie zurückkehrt… FREIWILLIG… und nicht mit dem Gefühl der Ohnmacht, sondern aus der inneren Stärke heraus, auf einer höheren Ebene des Pendels sozusagen, weil sie dies nicht mehr als Schwäche, sondern als ihre wahre Stärke erkennt, ZULASSEN zu können ohne zu filtern, kann die Schuldprojektion nach Außen schwächer werden.

Solange wir Negatives und Bestrafung erwarten für unsere „Schuld“, nicht vollkommen zu sein und keine Vollkommenheit herstellen zu können im Ersatzuniversum des ICHs, müssen wir uns scheinbar schützen. Wir müssen Türen schließen und kontrollieren, was herein kommt. Und wer sich schützt, wird angegriffen und behält recht.

Wir sind uns gar nicht bewusst, wieviele Neins zum Leben wir in uns tragen und wieviele Erwartungen wir haben, die – sollten sie sich hoffentlich erfüllen – uns den gefühlten Sicherheitsmodus verschaffen, damit wir es dann auch lieben können.

Wir haben so viele Konzepte, wie Liebe zu sein hat, um für unser ICH als Liebe zu gelten, dass wir bedingungslose Liebe niemals finden können, solange wir unser Augenmerk darauf richten, dass es nur vollständig sein kann, wenn es sich genau SO zeigt, wie wir es erwarten.

Und wir plärren um unser Ego und beharren darauf, dass es uns so zusteht und der andere gefälligst dafür zu sorgen hat….

Das geht schon in der Kindheit los, wenn das ICH sich entfaltet und bleibt bei vielen ein Leben lang bestehen, verhärtet sich sogar immer mehr. Solange wir aber nicht erkennen, dass dies der Schutz ist und unsere Verweigerung, können wir in unserem dualen Zustand auch das Gegenüber niemals als bereits vollkommen erkennen.

Denn in ihm kann ich immer nur das wahrnehmen, was ICH selbst bin.

Und so lange wir dies nicht erkennen, geben wir dem anderen die Schuld daran. Deine eigene Vollkommenheit liegt in der Erkenntnis und Heilung BEIDER Pole in dir. Holst du von allem die abgelehnte Seite nach Hause, holst du ihn nach Hause.  Das kann DEIN ZUHAUSE sein, muss aber nicht. Denn Zuhause ist nur äußerlich scheinbar ein Ort.

Hast du das Getrennte erlöst, kannst du den anderen auch nur noch als erlöst wahrnehmen, denn DU erschaffst es, wie du ihn wahrnimmst.

Schuld existiert nicht. Es existiert Nur Liebe. Dazu gibt es keinen Gegenpol, sonst wäre Gott nicht Gott.

Aber das ICH/Ego in der Illusion, ein abgetrennter Teil zu sein, fühlt sich UNVORSTELLBAR schuldig. Um sich eine eigene Existenz zu geben, muss es Gott massiv verleugnen. Was du unter den Tisch kehrst, ist aber nicht weg. Was du verleugnest, muss irgendwo anders hin. Die Welt wird geboren. Aus dir. Du bringst nun alles nach außen, was es in deiner ersehnten Ganzheit in dir nicht geben DARF… Mangel, Angst, Misstrauen, Zweifel, Schuld, Angriff, Sünde, Verletzung, Krieg, Krankheit und Tod.

Zur Welt, zum „Außen“ gehört übrigens auch dein Körper.

Die Schuld dieser „Tat“und die Angst vor Bestrafung durch Gott erschafft das Universum, dem sich das Ego zeitlebens ausgeliefert fühlt. Solange du nichts anderes kannst, als dich als ICH in einem Körper zu betrachten, bleibst du immer Opfer. Opfer irgendwelcher Umstände, die ihre Ursache scheinbar außerhalb von dir haben. Du nimmst die Welt als Ursache wahr und dich als Wirkung, als Folge davon. Die Trick des Egos liegt darin zu glauben, du könntest zwischen dir und deiner Schuld eine Distanz schaffen. Nun ist die Schuld außen und kann dir nichts mehr anhaben.

Und wenn du das, was außen ist, dann noch bewertest und verurteilst, zementierst du die Distanz wie eine riesige Mauer fest…. und du bist scheinbar auf der sicheren Seite. Deine Urteile verschaffen dir das Gefühl, die Existenz deines ICHs zu sichern. Denn das, was dich bedroht, ist außen. Aber das, wonach du dich sehnst, auch.

Bist du Liebe, siehst du Liebe. Bist du Ego, siehst du Egos.

Nimm genau das, was du scheinbar siehst, als Anhaltspunkt für deine unerlöste Schuld.

Solange du ihn nicht lieben kannst, ohne jegliche Erwartung und Bedingung, wie er zu sein hat oder wie er sich verhalten soll, kannst du davon ausgehen, dass DU genau diese Dinge auf ihn projizierst und in dir nicht erkennst. Alles was du an ihm bewertest, ist dein eigenes Ding. Manchmal ist es EINS zu EINS nicht so einfach zu übersetzen, weil die Welt so komplex und verschachtelt ist wie unser Ego.

Wir sehen uns nur allzugern in der Rolle der Liebenden, und ihn in der Verweigerung. Geh davon aus, dass es auf jeden Fall zutrifft, dass DU dich der Liebe verweigerst und an dein Ego glaubst, seine Befindlichkeiten und Bedingungen, Bewertungen nd Schuldzuweisungen, dein Opferrolle und dein Forderungen, auf die du nicht verzichten willst.

Es braucht so lange, wie du selbst brauchst. Und es braucht viele Menschen als Spiegel und viele Gelegenheiten, dir deine Schuld zu vergeben.

Es ist völlig egal, ob du dabei irgendwelchen Konzepten von Dualseelen nachhängst, weil das ICH immer allem eine besondere Bedeutung beimessen muss, um daraus wieder eine Sache zu machen, über die es sich identifizieren kann und somit Existenz verleiht. Nimm einfach jeden Menschen als Lehrer, etwas nach Hause holen zu können, was du in ihm siehst.

Ist alle Schuld getilgt, geschieht Erwachen aus dem Traum, ein ICH zu sein. Wo keine Schuld mehr ist (und nach außen geworfen wird), ist kein Leiden möglch… nicht mal körperlicher Schmerz.

Es dauert so lange, weil du deine Verweigerungen erst  vollkommen annehmen muss. Und dazu „braucht“ es einen anderen Menschen als Projektion zum Draufwerfen… Stück für Stück erkennst DU DICH in ihm und nimmst es an. „Braucht“ setze ich in Gänsefüßchen, weil nichts notwenig ist, und doch wendet es die Not.

Danke ihm, wenn du an ihn denkst, dass der Spiegel dich in seiner Liebe (welche deine eigene ist) hält und dich begleitet indem ganzen langen Prozess, egal ob aktiv oder passiv, ob bei dir oder bei einer anderen Frau. Denn er ist du und nie von dir getrennt. So wie jeder Mensch. Seine Frau ist auch eine Projektion von dir selbst. Vielleicht ist sie dir ähnlicher, als du glaubst.

Das, was du bist, ist das, was in allem ist. Nichts ist getrennt von dir. Das ist nur ein Trick der Sinne. Wenn er sie liebt, liebt er dich. Liebe hat nichts mit der Illusion der Person zu tun. Es gibt nur ein „ICH“… diesmal in Gänsefüßchen.

Danke ihm, dass er dir widersteht. Danke ihm als Spiegel, als Botschafter für dein Nichtwahrgenommenes und versuche es in dir zu erkennen und dir zu vergeben. Solange er deinem Ego scheinbar widersteht, widersteht dein Ego noch der Liebe. Das was du siehst, ist nur die gewünschte Trennung des ICHs von der Welt. Das, was dich verletzt ist, dass du diese Trennung nicht beseitigen kannst. Aber du kannst es nicht, solange du glaubst: das, was im Außen erscheint, müsse die Trennung zu dir überwinden. ER steht für die nach außen projizierte Verweigerung vor dem Leben. Die Distanz zwischen dir und ihm ist die Distanz zwischen innen und außen. Du hast noch nicht kapituliert. Die Trennung, die du wahrnimmst, ist die Trennung von Gott. Denn Gott IST Liebe. Du bewegst dich auf der Ebene des Haderns mit Gott, ergo der Liebe.

Käme er zu früh, würden zwei Egos aufeinandertreffen, nicht zwei Herzen, und die Projektion ginge weiter.

Danke der Gnade, die dich erwachen lässt.

Irgendwann erkennst du dich in ihm wieder.

Du schaust ihm in die Augen und siehst, dass du dich selbst aus ihm heraus anschaust. Du erkennst, dass es nur EINEN gibt, und dass das immer DU bist in Verkleidung verschiedener Formen. Vielleicht gelingt dir das auch mit der Zeit mit anderen Menschen. Und nein, es ist keine VORSTELLUNG des Minds und theoretisches Wissen. Du erlebst ES wahrhaftig als reale Erfahrung.  Du schaust hinter die äußere Form.

Und in dem Moment, wo sich der Schleier hebt und sein ICH verschindet, das scheinbar von dir getrennt existierte als ein anderer Mensch… in dem Moment verschindet deine Illusion, selbst ein ICH zu sein. Egal, ob es nur ein Moment ist oder ob dein Ego dauerhaft verschwindet… du kannst es nie wieder vergessen.

In der dualen Anziehung zwischen Mann und Frau geht es wie in jedem Moment deines Lebens um die Auflösung des ICHs, egal auf welcher „Stufe des Egos“ man sich befindet. Das kannst du auch „allein“, indem du das Männliche und Weibliche in dir heilst. Partnerschaften bzw Liebesbeziehungen zu anderen Personen sind EIN Weg, du benutzt die äußere Leinwand zum Erkennen deiner selbst. Letztlich kannst du auch durch eine solche Beziehung vollständig erwachen.

In einer Seelenpartnerschaft geht es um die Auflösung von inneren Grenzen, du erfährst zutiefst die Rückseite der Medaille des ICHS, welches glaubt, es könne Gott ersetzen, die Kehrseite ist nämlich, dass es Ohn(e)Macht ist und hilflos gegenüber der Welt, in die es alles verschoben hat, was es nicht wahrhaben will. Da dies du selbst bist, muss es dich immer wieder einholen. Deine uralten Wunden brechen auf und es geschieht Heilung. Du pendelst dich dual durch Urteile, Zweifel und Einsichten. Das ist wunderbar! Denn immer bist du bereits das, was du sowieso schon bist. Du schwankst zwischen (De-)Mut und Vertrauen. Akzeptiere es, wenn es nicht möglich ist, etwas zu verstehen oder zu erklären. Sobald du anfängst, Gott/Liebe in allen anderen zu entdecken, heilst du damit deine eigene Trennung von Gott/Liebe.

Alles, was in der Welt ist, birgt ein Gegenteil. Spiritualität ist eine Idee des Egos, die Gott ersetzen soll, genauso wie vorher Religion.

Der Weg nach Hause ist nicht, mit Hilfe tausendfacher weltlicher, psychologischer oder esoterischer Techniken um dein Ego zu kreisen, sondern das Ego an sich aufzulösen, indem du die vermeintliche Trennung von DU und die WELT erkennst. Und trotzdem kannst du es tun, denn es geschieht in Wahrheit nichts, egal, welchen Traum von Realität du gerade träumst.

Je weiter du scheinbar voranschreitest, desto mehr hörst du mit allem auf.

Nutze alles dazu, was dir in jedem Moment widerfährt, um es als DEINS zu sehen und dir zu vergeben. Du kannst auch gerne noch zig Jahre Chakren reinigen oder dein Inneres Kind 33 mal heilen oder weiter nach den Traumen deiner Kindheit suchen und an ihnen rumdoktern… solange füttert sich das Ego nur weiter mit neuen Konzepten und ersetzt die EINE Quelle durch immer neue davon getrennte Identitäten und Glaubensmuster, was erst noch zu tun sei….aber wisse immer: NICHTS geschieht. Und deshalb ist nichts wichtig. Es hat nur den Anschein. Wie nachts in deinen Träumen.

Du wirst nicht in eine Welt geboren… die Welt wird aus dir geboren. Hole sie heim.

 

Quelle: Ich danke dir, dass du mir widerstehst – Ute Strohbusch – Lebe deine kraftvolle Weiblichkeit! Coaching – Beratung – Seminare

Autor: Publik

„Wenn ihr die Geheimnisse des Universums verstehen wollt, denkt in Begriffen wie Energie, Frequenz und Vibrationen.“ Nikola Tesla

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