Naturvölker über die Veränderungen des Klimas

Die Natur selbst spricht keine Sprache, die wir leicht verstehen können. Ebenso wenig können die Tiere und die Vögel, die vom Aussterben bedroht sind, zu uns sprechen. Wer in dieser Welt kann für die Natur und die geistige Energie sprechen, welche erschafft und durch alles Leben fließt? Auf jedem Kontinent gibt es Menschen wie Sie, welche sich jedoch nicht vom Landleben und der Natur entfremdet haben. Durch ihre Stimmen spricht die Natur zu uns. Sie haben diese Stimmen und ihre Botschaften aus allen Ecken der heutigen Welt gehört.
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Himalaya

Über die klimatischen Veränderungen, die unsere Welt derzeit ereilen, weiß man offenbar in den entlegensten Gegenden sehr gut Bescheid. Naturvölker auf der ganzen Welt versuchen der sogenannten zivilisierten Menschheit den neuen Zyklus, der jetzt eintritt, „erklärbar“ zu machen. Maya, Atzteken, Hopi-Indianer und Tibeter, um nur einige zu nennen, lernen bekanntermaßen seit vielen Tausend Jahren von ihren Vorfahren und von der Natur. Die Natur ist nicht nur ihr ständiger Begleiter, sondern auch Apotheke und Ratgeber. Viele Menschen, auf allen Kontinenten, sprechen „durch“ die Natur hindurch und geben ihr eine machtvolle Stimme:

Die Natur selbst spricht keine Sprache, die wir leicht verstehen können. Ebenso wenig können die Tiere und die Vögel, die vom Aussterben bedroht sind, zu uns sprechen. Wer in dieser Welt kann für die Natur und die geistige Energie sprechen, welche erschafft und durch alles Leben fließt? Auf jedem Kontinent gibt es Menschen wie Sie, welche sich jedoch nicht vom Landleben und der Natur entfremdet haben. Durch ihre Stimmen spricht die Natur zu uns. Sie haben diese Stimmen und ihre Botschaften aus allen Ecken der heutigen Welt gehört.

Thomas Banyacya von der Souveränen Hopi Nation vor den Vereinten Nationen, 1992 in New York

Wenn die Flüsse über die Ufer treten…

Die Völker, die noch im Einklang mit der Natur leben, und nicht „gegen“ die Natur, wie dies in den Industriestaaten mit dem Fortschreiten der Künstlichkeit der Fall ist, weisen schon lange darauf hin, dass sich die klimatischen Bedingungen auf der Erde verändern. Eine Tibeterin, wie Autor und Visionär Gregg Braden berichtet, spricht davon, dass ihre Vorfahren Überlieferungen für die heutige Generation bereithielten, die Zeichen für die Zeit der großen Veränderungen ankündigten:

Wenn sie ihre Ackerfrüchte nicht mehr zur rechten Zeit anbauen können, wenn die Flüsse über die Ufer treten und wenn ihr Land und die Gletscher verschwinden, dann wissen sie, dass sie sich auf das Ende eines großen Zyklus und auf den Anfang eines neuen vorbereiten müssen. Fractal Time, Gregg Braden, Koha Verlag

Die Maya prophezeiten beispielsweise, dass wir mit allen Elementen auf der Erde, die das Leben ermöglichen (Luft, Land, Sand, Fels und Wasser), in einen Konflikt kommen würden. Dieser wird uns momentan durch die außergewöhnlichen Wetterkapriolen, die hierzulande wie aus heiterem Himmel stattfinden, gespiegelt. Und da ist es vollkommen egal zu wissen, ob diese ihren Ursprung nun vom Klimawandel haben, von künstlichen Wettermanipulationen oder von den Launen der Natur. In der Weissagung aus dem Chilam Balam wird aber durchaus der positive Aspekt verdeutlicht, da man von der „Neuentdeckung der Einheit mit der Natur“ ausgeht, während die Menschheit noch bemüht ist, „die vorhandenen Probleme zu lösen“ (Die Maya Prophezeiungen für 2012 – Gerald Benedict, Trinity). Dieser globale Übergang heraus von den Erkenntnissen zum Tun findet heute statt und wird nicht von heute auf morgen vollzogen werden können. Es braucht einfach seine Zeit.

Inuit tanzt traditionellDie Warnungen der Inuit

Ich habe gelernt, mich anhand der Sterne zu orientieren. Aber sie sehen von hier jetzt anders aus. Wir haben festgestellt, dass sich die Positionen der Sterne verändert haben. In unserer Welt verändert sich derzeit alles: unser Land, der Himmel und die Umwelt. Die Eisschollen verhalten sich anders, was mit der veränderten Windrichtung zu tun hat. Der Wind kam normalerweise aus Norden. Wir hatten seit langer Zeit keinen Nordwind mehr. Der Wind kommt jetzt hauptsächlich aus Osten; sogar Südwind gibt es ab und zu, was sonst nie der Fall war. Der strenge Ostwind bringt sehr schlechtes Wetter mit (was Jagd und Fang von Tieren erschwert, Anm. d. Red.). (Ludy Pudluk, Elijah Nowdlak, Herve Paniaq von den Inuit an der Ostküste Grönlands)

Da sich die Erde, das Universum und einfach alles in einem stetigen Wandel befindet, ist es schwer zu sagen, ob die derzeitigen klimatischen Veränderungen menschgemacht sind oder einem höheren göttlichen Plan folgen.

Alles ist immer in Bewegung

So wie ein Baum keimt, wächst und blüht, so verendet er irgendwann einmal, damit an derselben Stelle wieder ein Baum entstehen und atmen kann – in all seiner Schönheit und Einzigartigkeit. Alles verändert sich permanent, dehnt sich aus und befindet sich im Fluss des Lebens, auch wenn dieser manchmal stürmisch und voller Unwägbarkeiten sein mag. Am Ende ist es immer perfekt – jedenfalls im Sinne der natürlichen Ordnung. Das betrifft nicht nur die Natur, sondern auch die irdische Lebensgeschichte eines jeden Menschen mit all seinen Stärken und Schwächen, Erfahrungen, Erkenntnissen und Überzeugungen, die er sich im Laufe seines Lebens angeeignet hat. Diese machen einen Menschen zu dem, was er IST. Die Welt befindet sich zwar an einem Scheideweg, an einem Übergang in eine andere Zeit, wie es die Naturvölker vorhergesagt haben und derzeit beobachten. Jedoch liegt es an uns Menschen selbst, den derzeit eher stürmischen Fluss als Bedrohung wahrzunehmen oder als Chance für eine wirkliche Veränderung zum Wohle aller Lebewesen auf der Erde – und den Fluss des Lebens so anzunehmen, wie er sich gerade zeigt und auf den Wellen zu reiten.

Quelle: Naturvölker über die Veränderungen des Klimas | Gehvoran.com – Bewusstseinswandel-Blog |

Autor: Publik

„Wenn ihr die Geheimnisse des Universums verstehen wollt, denkt in Begriffen wie Energie, Frequenz und Vibrationen.“ Nikola Tesla

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