Hindernisse und ewiger Zauber einer Seelenpartnerschaft

Seelenpartner Liebe

Unterliegen wir der romantischen Vorstellung, es gebe DEN einen Seelenpartner, die Dualseele oder Zwillingsseele, der/die für uns bestimmt ist? Oder ist es eher Wunschvorstellung, dass unsere PartnerInnen-Wahl nach einem höheren (Seelen)-Plan erfolgt? Sicher ist nur eines: Wir bekommen den richtigen Partner immer genau zur richtigen Zeit. Unsere Schwingung, also all unsere Erfahrungen, Erkenntnisse und Gefühle ziehen genau den Partner in unser Leben, der dieser am Nächsten kommt – oder der diese am besten ergänzt. Sind wir auf dem erwachenden, weil uns selbst findenden Weg, ziehen wir Partner an, die uns spiegeln, um uns selbst im Spiegel erkennen zu dürfen. Ist dieser Weg einmal eingeschlagen, gibt es kein Zurück mehr. Es sei denn, man entschließt sich, ein einsamer Wolf zu sein und auf klassische Paarbeziehungen mitsamt den wichtigen prägnanten Spiegelungen bewusst zu verzichten.

How deep is your love?

Unsere spirituelle Entwicklung weiß hinter jeder magischen Begegnung das höherdimensionierte „Schicksal“, und somit kann es mitunter sehr schwer werden, von Anfang an nicht die Bodenhaftung zu verlieren. Der Seelenplan ist jederzeit aktiv und wirkt im Verborgenen, auch wenn wir intuitiv spüren, was ihm entspricht, oder was „blendet“ und nicht dem Weg entspricht. Gerade in der Verliebtheitsphase sorgen die Hormone für einen rauschhaften Zustand, der alles des Partners ausblendet, was die rosarote Brille nicht ans Tageslicht bringen mag. So verlieren wir uns nicht selten in lichtgeschwängerten Sphären und erhoffen in der schicksalhaften Zusammenkunft das ergänzende Gegenstück, auf das wir immer gewartet haben. Ist der Traum einmal zu Ende geträumt, die harten Tatsachen Realität, so stehen beide Seelenpartner an denselben sich manifestierenden Problemen, wie „unbewusste“, oder sagen wir einfach mal „normale“ Paare. Die Verliebtheitshormone sind dann Geschichte, und die wahre Liebe bahnt sich ihren Weg, von der lichtgeschwängerten Sphäre zur oftmals harten Realität. Ist diese Wahrheit aushaltbar für beide? Oder sehen sie sich ungeschminkt im Spiegel weniger euphorisch? Jetzt entscheidet sich, ob man zusammen fähig und willens ist, im Feuer zu stehen, und das Ungemütliche und Unromantische, dass den Alltag ebenso begleiten wird, wie die schönen Stunden, bewusst zu ertragen. Oder man entscheidet sich an diesem Punkt, den gemeinsam eingeschlagenen Weg zu Ende zu bringen.

Kann aus der seelischen Verbundenheit, welche bei jeder magischen Begegnung Grundlage ist und dabei Seelen und Herzen höher schlagen lassen, keine langfristige Beziehung werden, so ist entweder die Kraft der Liebe nicht stark genug – oder zu viele Probleme aller Art pflastern den gemeinsamen Weg. Andere als schwerwiegende Hindernisse ausgemachten Dinge einer Seelenpartnerschaft, die oft erst im Nachhinein als Chancen zur Bewusstwerdung erkannt werden, sind die als Triggerpunkte bekannten „Knöpfe“ des Partners. Triggerpunkte, die auf meist verdrängten negativbehafteten Gefühlen basieren. Ob das gegenseitige Antriggern Schlüssel zur Wahrheit und somit zur Heilung ist, oder den Anfang der Desillusionierung einer begonnenen Seelenpartnerschaft markiert, ist dabei von entscheidender Bedeutung. Wer das Licht und die Abgründe dabei einmal erfahren hat, weiß, dass man sehr leicht an seine Grenzen gelangt und oftmals hin und hergerissen ist, zu welcher Option man sich bekennt – und zu welchem Preis (…?!).

Liebespaar bei Sonnenuntergang am MeerRiesengroßer Erfahrungs- und Erkenntnisschatz

Es spielt dann überhaupt keine Rolle, ob man der einst als magisch empfundenen Begegnung den Namen Seelenpartner, Dualseele oder Zwillingsseele gibt, wenn man als Mensch oder als Paar nicht fähig ist im Feuer stehen zu bleiben und stattdessen in die Komfortzone abtaucht – oder wenn die äußeren Umstände dies zur Zufriedenheit beider einfach nicht möglich machen. Andererseits dürfen wir uns jederzeit frei entscheiden, die Reißleine zu ziehen, wenn aus Verliebtheit Arbeit wird, statt Liebe – wie es eigentlich sein sollte. Alles ist jedoch immer gut, so wie es ist. Auch „abgebrochene“ Seelenlieben bewahren einen riesengroßen Erfahrungs- und Erkenntnisschatz für unser weiteres Leben.

Viele Dinge machen es erstrebenswert und verlockend, einen Partner an seiner Seite zu haben, statt als einsamer Wolf seine Runden zu ziehen:

Zärtlichkeit, Sinnlichkeit, Sexualität, Romantik, Unterhaltung, Gespräche, Probleme „teilen“, den Alltag gemeinsam erleben und meistern etc.

Oder (und):

Sich selbst und den Partner besser kennenlernen und verstehen, in eine vertraute und doch unbekannte Seele blicken. Die Anteile von Männlichkeit und Weiblichkeit in sich selbst ausbalancieren und integrieren bzw. die beiden Gegenpole als sich perfekt ergänzende Symbiose zu (er)leben oder sich gemeinsam dorthin „ent“-wickeln. Sich als Einheit auf eine nicht auf gegenseitigen Bedingungen und Erwartungen basierende Energieform zweier Seelen einlassen, dabei aber jederzeit autark und selbstbestimmt sein dürfen, mit allem Drum und Dran.

Magischer Zauber für die Ewigkeit

Da wir nunmal „nur“ Mensch sind, unterliegen wir zwar hin und wieder der Verlockung, den Partner ein bisschen mehr so machen zu wollen, wie wir meinen, dass es ihm (also uns selbst) besser tun würde. Und missachten dabei unbewusst sein/ihr Recht auf Selbstbestimmung, wenn er/sie dies zulässt. Auch dies ein Wechselspiel der Energien, die subtil wirken und auch oft erst später erkannt und erlöst werden. Und doch ist jede magische Begegnung eine Verkettung von markanten und festgelegten Umständen, die es möglich machen, dass zwei verwandte Seelen einander in die Augen schauen dürfen und sich dabei selbst besser erkennen– weil sie dies so wollten und universell planten. So ist jede Seelenliebe, egal ob sie ein langes Leben andauern darf, oder nur einen winzigen Augenblick, ein göttlicher Moment, dem ein magischer Zauber innewohnt und die in aller Ewigkeit „irgendwie“ Bestand hat.

Quelle: Hindernisse und ewiger Zauber einer Seelenpartnerschaft | Gehvoran.com – Bewusstseinswandel-Blog |

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Autor: Publik

„Wenn ihr die Geheimnisse des Universums verstehen wollt, denkt in Begriffen wie Energie, Frequenz und Vibrationen.“ Nikola Tesla

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