Deutschlands Stunde der Wahrheit naht – Teil I: Das „deutsche Problem“ und das vereinte Europa

Von der „Bestie“ zum geschätzten Partner: Schon bald nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges verloren Zerstörung und Bestrafung Deutschlands bei den USA an Priorität. Insgeheim wird Deutschland aber mancherorts im „Westen“ immer noch als Problem wahrgenommen.
Advertisements
Deutschland
Von der „Bestie“ zum geschätzten Partner: Schon bald nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges verloren Zerstörung und Bestrafung Deutschlands bei den USA an Priorität. Insgeheim wird Deutschland aber mancherorts im „Westen“ immer noch als Problem wahrgenommen.

von Zlatko Percinic

Im düstern Auge keine Thräne,
sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne;
Deutschland, wir weben dein Leichentuch.
Wir weben hinein den dreyfachen Fluch –
Wir weben, wir weben!
Ein Fluch dem Gotte, zu dem wir gebeten
In Winterkälte und Hungersnöthen;
Wir haben vergebens gehofft und geharrt,
Er hat uns geäfft und gefoppt und genarrt –
Wir weben, wir weben!
Ein Fluch dem König, dem König der Reichen,
Den unser Elend nicht konnte erweichen,
Der den letzten Groschen von uns erpreßt
Und uns wie Hunde erschießen läßt –
Wir weben, wir weben!
Ein Fluch dem falschen Vaterlande,
Wo nur gedeihen Schmach und Schande,
Wo jede Blume früh geknickt,
Und Fäulniß und Moder den Wurm erquickt –
Wir weben, wir weben!
Das Schiffchen fliegt, der Webstuhl kracht,
Wir weben emsig Tag und Nacht –
Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreyfachen Fluch,
Wir weben, wir weben!

Dieses Gedicht, auch als Wiegenlied oder Weberlied bekannt, stammt aus der Feder eines der bedeutendsten deutschen Dichter. Heinrich Heine schrieb es, nachdem er im Juni 1844 die sogenannten „Weberaufstände“ in Schlesien miterlebt hatte. Diese waren die Vorboten der großen Revolutionen von 1848, die Europa in seinen Grundfesten erschütterten.

Blockade auf dem Maidan, Kiew.
Mehr lesen:“Operation Sturm“ – Ein vergleichender Blick auf die Geschichte der Ukraine und Kroatiens

Heute, 172 Jahre, zwei Napoleonische Kriege und zwei Weltkriege später, stehen wir gefühlt wieder an der gleichen Stelle wie auch schon Heinrich Heine. Dieses Gedicht könnte auch das heutige Deutschland beschreiben, wo es zwar keine Könige mehr gibt, dafür aber Parteibonzen, die sich auf eine einem König nicht unähnliche Weise versuchen, an der Macht zu halten. Dekadenz ist ebenso vorhanden wie damals am Königshofe. Zwar wird das Volk nicht mehr erschossen, aber genauso ausgenommen, wie es Heine beschrieb. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer.

Die sogenannten „etablierten“ politischen Parteien sehen sich in Form der AfD mit einer jungen und im Gegensatz zu ihren eigenen eingefahrenen Strukturen recht dynamisch daherkommenden Partei konfrontiert. Mit Arroganz und Denunziation versuchten diese Etablierten von Beginn an, der AfD ein Bein zu stellen, doch je heftiger die Angriffe gegen die „Alternative für Deutschland“ und damit im Grunde auch gegen die Idee einer pluralistischen Demokratie wurden, desto stärker wurde sie. Heute ist die AfD zur größten Herausforderung der Etablierten geworden.

Es gärt in Deutschland, in Europa und eigentlich auf der ganzen Welt. Finanzkrise, Eurokrise, Ukrainekrise, Syrienkrise, EU-Krise, Flüchtlingskrise, Skandale wie die NSA oder NSU: Suchen Sie es sich aus! Diese latente Spannung wird sich eines Tages irgendwohin entladen müssen. Das muss nicht zwangsweise einen erneuten Weltkrieg bedeuten, obwohl dessen Gefahr heute größer ist, als sie es im Kalten Krieg war. Warum? Weil man im Kalten Krieg genau wusste, mit wem man es zu tun hatte. Heute ist das nicht mehr so. Zwar gibt es nach wie vor den „Westen“, der aber nichts mehr mit jenem aus dem Kalten Krieg zu tun hat. Es ist nur noch ein Begriff, der das Vorhandensein eines gewissen „Wertesystems“ suggerieren soll, das dessen Beschwörer dabei jedoch tagtäglich selbst ad absurdum führen.

Dazu kommt, dass sich seit dem Kalten Krieg auch die geografische Weltkarte enorm verändert hat. Es gibt heute viele neue Länder, die es damals noch nicht gab. Wir haben in Europa die Europäische Union, die alles andere als eine Union ist, auch wenn sie sich gerne so sehen möchte und ihre Verfechter sie so auch sehen. Eine richtige Union spricht mit einer Stimme, verfolgt eine Politik und was noch wichtiger ist: Ihre Glieder stehen füreinander ein, mit allem, was dazu gehört. Solange sie aber nur eine Wirtschaftsunion mit einer vereinten Währung ist, kann und wird dieser Prozess nicht stattfinden.

Dass diese EU nicht vorwärts kommt, dass sie den Status einer reinen Wirtschaftsunion nicht überwinden kann und sich stattdessen nach nur 24-jährigem Bestehen in einem Überlebenskampf befindet, hat, nebst anderen Ursachen, sehr viel mit Deutschland zu tun.

Deutschland wurde schon „immer“ als ein Problem in und für Europa betrachtet. Dieses spezielle Problem ist so alt wie das Heilige Römische Reich selbst. War Deutschland zu schwach, wurde es von stärkeren Nachbarn angegriffen, aufgeteilt und ausgebeutet. War es aber zu stark, dominierte Deutschland Kontinentaleuropa. Als „Drittes Reich“ unter der Naziherrschaft wurde Deutschland im Zweiten Weltkrieg von einer Koalition aus West und Ost besiegt. Für die siegreichen Mächte, insbesondere aber für einige höchst einflussreiche Personen in den Vereinigten Staaten von Amerika, war es nicht genug, Deutschland militärisch besiegt zu haben. Sie wollten „diese Bestie“ am liebsten zerstören und nie wieder auferstehen lassen.

Zum Ausdruck kam dies unter anderem in einem so prominenten Projekt wie dem so genannten „Morgenthau-Plan„, benannt nach dem damaligen US-Finanzminister Henry Morgenthau junior. Es wäre allerdings falsch, die Zerstörung Deutschlands ausschließlich mit Morgenthaus Plan in Verbindung zu bringen. Ja, er verfügte über enormen Einfluss auf Präsident Franklin D. Roosevelt, aber er war beileibe nicht der einzige, der dieses Ziel verfolgte. US-Kriegsminister Henry L. Stimson antwortete am 5. September 1944 auf ein von Außenminister Cordell Hull vorbereitetes Papier für den Präsidenten mit dem Namen „Vorgeschlagene Empfehlung zur Behandlung von Deutschland“ wie folgt:

Meine grundlegende Ablehnung der vorgeschlagenen Methoden zur Behandlung Deutschlands, die heute Vormittag diskutiert wurden, ist dadurch bedingt, dass sie einem Systems zur präventiven und erzieherischen Bestrafung die gefährliche Waffe der kompletten wirtschaftlichen Unterdrückung hinzufügen würden. Solche Methoden verhindern meiner Meinung nach keinen Krieg, sie tendieren dazu, einen Krieg zu verursachen.

Auf einer Linie: NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg und Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen
Mehr lesen:Realitätscheck: NATO vs. Russland

Es müssen also höchst drastische „Methoden“ gewesen sein, die Außenminister Hull dem Präsidenten vorgeschlagen hat. Insbesondere der wirtschaftliche Aspekt dieser „Empfehlung“ und die offensichtliche Richtung, die die Diskussion genommen hat, lehnte der Kriegsminister vollumfänglich ab.

Es waren folgende Empfehlungen, die ein Mann abgegeben hat, der 1945 immerhin mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde:

Die primären Ziele unserer Wirtschaftspolitik [für Deutschland/Anm.] sind

(1) der Lebensstandard der deutschen Bevölkerung soll am Existenzminimum gehalten werden;

(2) die deutsche Position der wirtschaftlichen Macht in Europa soll eliminiert werden;

(3) die deutsche Wirtschaftskapazität muss in einer Weise umgewandelt werden, dass Deutschland so stark von Importen und Exporten abhängig wird, dass es nie wieder mit eigenen Maschinen zu einer Kriegsproduktion zurückkehren kann.

Die Einwände von Kriegsminister Stimson fanden Eingang in die Konzeptionsphase der Bombenkampagne gegen Deutschland durch die britischen und amerikanischen Luftstreitkräfte. Nebst des „moralischen Effektes auf die Zivilbevölkerung“ sollte die strategische Bombardierung Waffenfabriken, Ölraffinerien und weiteren militärischen Zielen gelten. „Bomber Harris“, ein zu einer gewissen Bekanntheit gelangter Offizier der Royal Air Force im Zweiten Weltkrieg, beschrieb die Bombenkampagne allerdings mit anderen Worten:

Das Ziel der kombinierten Bomber-Offensive […] sollte unmissverständlich als die Zerstörung deutscher Städte formuliert werden, das Töten deutscher Arbeiter und der Zusammenbruch des zivilen Lebens in ganz Deutschland. Es sollte betont werden, dass die Zerstörung von Häusern, öffentlichen Einrichtungen, Transport und Menschenleben, die Schaffung eines Flüchtlingsproblems in einem noch nie dagewesenen Ausmaß und der Zusammenbruch der Moral zu Hause wie auch an den Kriegsfronten durch die Angst vor einer Ausweitung und Intensivierung der Bombardierung akzeptierte und beabsichtigte Ziele unserer Bombardierungspolitik sind. Sie sind keine Beiprodukte von Versuchen, Fabriken zu treffen.

Auch der „Held“ des Zweiten Weltkriegs, Winston Churchill, zeigte sich nach der Bombardierung von Dresden wohl überrascht über das Ausmaß der Zerstörung:

Es scheint mir, dass der Moment gekommen ist, dass die Frage nach der Bombardierung deutscher Städte, einfach nur um den Schrecken zu erhöhen, wenn auch unter anderen Vorwänden, hinterfragt werden sollte.

Dass unmittelbar nach dem Krieg der Wunsch vorhanden war, Deutschlands Wiedererstarken am besten auf ewige Zeiten hinaus zu verhindern, war angesichts des Horrors des Krieges selbst und insbesondere angesichts der Eindrücke des Holocausts nur zu verständlich. Es musste eine Lösung für das „deutsche Problem“ gefunden werden.

Diese Lösung hieß einerseits Aufteilung des Territoriums des Dritten Reiches, andererseits die Schaffung einer „europäischen Integration“: Das, was von Deutschlang übrig blieb und unter der Besatzung der USA, Großbritanniens und Frankreichs stand, sollte durch die Errichtung einer wie auch immer gearteten Union unter Kontrolle gehalten werden. Die Mechanismen zur Erfüllung dieser Aufgabe würden die traditionellen Feinde Deutschlands, die Nachbarstaaten, durch die gleichberechtigte Teilnahme an der gemeinsamen Politik dieser Union in Gang setzen.

Die Idee dieser europäischen Integration, Vereinigung oder wie man es auch immer benennen möchte, ist allerdings ganz sicher keine „Vision“ oder „Erfindung“ der Nachkriegszeit gewesen. Präsident Franklin D. Roosevelt betrachtete das Projekt Europa im Grunde nicht gänzlich anders als Napoleon, der während seines Russlandfeldzuges von einem vereinten Europa träumte, um dieses besser beherrschen zu können. Auch von Intellektuellen wie Victor Hugo oder Gustav Stresemann über die „Paneuropa-Bewegung“ bis hin zu den Nationalsozialisten selbst gab es seit dem 19. Jahrhundert immer wieder Konzepte für ein „vereintes Europa“, deren Motive von idealistischen über wirtschaftlichen bis hin zu machtpolitischen oder ideologischen reichten. Das von Roosevelt konzipierte Projekt Europa hatte jedoch einen anderen Hintergrund.

Für seinen in den USA verhassten New Deal brauchte Roosevelt neue Märkte, neue Ressourcen und vor allen Dingen frisches Kapital. Mit einem geeinten Europa ließe sich dieses Ziel viel einfacher verfolgen als mit einzelnen, einander bekämpfenden Nationalstaaten. Außerdem wäre es mit dieser Struktur einfacher möglich, wie oben erwähnt, Deutschland zu kontrollieren und gegebenenfalls einzuschreiten.

Während Roosevelt in Deutschland jedoch die „Bestie“ sah, um die Bezeichnung von Henry Morgenthau jr. an dieser Stelle zu verwenden, sah nach dessen überraschendem Tod am 12. April 1945 sein noch überraschenderer Nachfolger Harry S. Truman die Sache völlig anders. Für Truman sollte die Sowjetunion zu jener „Bestie“ werden, die es mit allen Mitteln abzuwehren galt. Aber auch dafür ließe sich ein vereintes Europa hervorragend benutzen.

Proteste in Montenegro gegen den Beitritt zur NATO
Mehr lesen:„Die Bundesregierung zündelt auf dem Balkan weiter“ – Wie EU und NATO sich nach Osten ausbreiten

Den Amerikanern war klar, dass sie ein Instrument brauchen würden, um die verschiedenen zueinander in Konkurrenz stehenden Organisationen und Vereinigungen in Europa lenken zu können. Zu diesem Zweck wurde das American Committee on United Europe(ACUE) 1948 gegründet. An der Spitze standen am Anfang William Joseph Donovan und Allen W. Dulles, beides hochrangige Offiziere des bei US-Kriegseintritt gegründeten Geheimdienstes Office of Strategic Services (OSS), der Vorgängerorganisation der heutigen Central Intelligence Agency (CIA). Allen W. Dulles arbeitete sich nicht zuletzt dank seiner ausgezeichneten Verbindungen zur Regierung bis zum Direktor der Einrichtung hoch.

Bereits vor 1941 hatte er als Anwalt der aufs Auslandsgeschäft spezialisierten Wirtschaftskanzlei Sullivan & Cromwell engste Kontakte zu seiner internationalen Kundschaft gepflegt. Zu dieser gehörten auch deutsche Unternehmen wie der damals zweitgrößte Chemiekonzern I.G. Farben. Die Dulles-Brüder vermittelten Millionenkredite für deutsche Unternehmen und schließlich sogar direkt für die Regierung des Dritten Reiches. Zum Dank für die guten Dienste erhielt Dulles die I.G. Farben Generalrepräsentanz für den amerikanischen Markt.

Derselbe Dulles also, der in den 1930er Jahren den Aufstieg des Hitler-Regimes in Deutschland mitbegünstigte, wurde 1942 als Leiter des OSS-Geheimdienstes in Bern/Schweiz eingesetzt, um im Prinzip den Untergang Hitlers mitvorzubereiten. Nach Kriegsende erfolgte noch 1945 die Versetzung ins OSS-Büro in Berlin.

Ein wesentlicher Aspekt von Dulles‘ Arbeitsgebiet war die Suche nach eventuellen Hinweisen auf Übergriffe der Roten Armee jenseits der vereinbarten Demarkationslinie. Denn der neue Präsident in den USA, Harry S. Truman, fokussierte sich bereits auf einen neuen Feind: die „gottlose Sowjetunion“. Da Amerikas Geheimdienst aber über kein Netzwerk in Osteuropa verfügte und selbst nur sieben Ost-Experten beschäftigte, musste Washington wohl oder übel auf das zurückgreifen, was gerade vorhanden war. Und das waren nun mal „moderate“ Nazis.

Allen W. Dulles wurde schnell fündig: Generalmajor Reinhard Gehlen, Leiter der Abteilung Fremde Heere Ost, der den deutschen Krieg im Osten Europas mitgeplant und ein entsprechendes Netzwerk an Informanten, Guerillakämpfern und faschistischen Nationalisten vom Baltikum bis zur Ukraine beaufsichtigt hatte. Dass gerade diese Länder zurzeit eine Nazi-Renaissance erleben, im Zuge derer ehemalige Kriegsverbrecher als Nationalhelden erklärt werden, entbehrt vor diesem Hintergrund nicht einer bitteren Ironie.

Gehlen hatte bereits nach dem Stalingrad-Horror Anfang 1943 eine deutsche Niederlage erwartet und begonnen, sich entsprechend darauf vorzubereiten. Er und sein engster Stab erstellten ein eigenes Archiv von Dokumenten und Karteien, von denen er wusste, dass sie nach dem Krieg seine eigene Rettung bedeuten würden. Und genau so kam es auch: Gehlen und vier weitere deutsche Offiziere seines Stabes stellten sich freiwillig am 22. Mai 1945 den Amerikanern, wo sie umgehend auf ihre Vergangenheit und potenzielle Hilfeleistung für Amerika aufmerksam machten.

In der Folge landete Gehlen bei Major General Edwin L. Sibert in Wiesbaden, wo er als Vize-Stabschef des militärischen Geheimdienstes für den Krieg in Europa arbeitete.

Es ist nicht bekannt, ob Allen W. Dulles bereits in Deutschland Kontakt zu Gehlen hatte. Was aber feststeht, ist, dass in Wiesbaden die Weichen für eine äußerst verhängnisvolle Beziehung gestellt wurden. Obwohl Eisenhower eine strikte Order erteilte, die es den US-Armeeangehörigen in Deutschland nicht erlaubte, sich mit deutschen Kriegsgefangenen zu befreunden, geschah genau das hinter seinem Rücken. Damit nicht genug: Ausgerechnet sein Stabschef holte auf Anweisung des Pentagons Gehlen und einige seiner Leute mit seiner eigenen Maschine am 24. August 1945 nach Washington. Spätestens mit der Überführung der Deutschen auf den geheimen Militärstützpunkt Fort Hunt Anfang September machte Dulles Bekanntschaft mit Gehlen und dessen Plänen.

Shimon Peres gehörte zur Generation jener Politiker, die bereits vor der offiziellen Gründung Israels zu dessen prägenden Kräften zählten.
Mehr lesen:Mythos Shimon Peres – Teil 1

Dazu kommt, was vielleicht sogar noch schwerer wiegt, die Tatsache hinzu, dass Reinhard Gehlen seine Pläne dem amtierenden Reichspräsidenten des Dritten Reiches, Admiral Karl Dönitz, während deren gemeinsamer Zeit in Wiesbadener Gefangenschaft unterbreitethatte und dieser die Pläne genehmigte.

Das bedeutet, dass die Kontaktaufnahme zu den Amerikanern auch eine offizielle Operation der Regierung des Dritten Reiches war. Ob heutige Staatsrechtler eine testamentarische Ernennung Dönitz‘ als rechtmäßig betrachten oder nicht, spielt gar keine Rolle. Es entsprach damaligem geltendem Recht im Deutschen Reich, und da das dieses absichtlich nie aufgelöst wurde [die „deutsche Kapitulation“ vom 8. Mai 1945 war lediglich eine Kapitulation der Wehrmacht und damit eines Teiles der deutschen Streitkräfte], war Dönitz trotz seiner Gefangenschaft immer noch offiziell Reichspräsident.

Teil 2 finden sie hier

 

Quelle: Deutschlands Stunde der Wahrheit naht – Teil I: Das „deutsche Problem“ und das vereinte Europa — RT Deutsch

Autor: Publik

„Wenn ihr die Geheimnisse des Universums verstehen wollt, denkt in Begriffen wie Energie, Frequenz und Vibrationen.“ Nikola Tesla

2 Kommentare zu „Deutschlands Stunde der Wahrheit naht – Teil I: Das „deutsche Problem“ und das vereinte Europa“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s